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	<title>MammutBlog &#187; Gedankengänge</title>
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	<description>Eine eigene Meinung. Mein Luxusgut.</description>
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		<title>Offene Karten, aber kein Spiel</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 19:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankengänge]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe einen Tumor und werde am Dienstag, den 22. Juni, operiert. Wow, es tut wirklich gut, so offen sein zu können. Ich denke, dass sich das nicht negativ für mich auswirken wird. Aber, was habe ich zu verlieren? Ich bin der Überzeugung, Offenheit zahlt sich aus und ist eine Tugend. (Ein bisschen unterstützt hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen Tumor und werde am Dienstag, den 22. Juni, operiert.</p>
<h4><span style="font-weight: normal;">Wow, es tut wirklich gut, so offen sein zu können. Ich denke, dass sich das nicht negativ für mich auswirken wird. Aber, was habe ich zu verlieren? Ich bin der Überzeugung, Offenheit zahlt sich aus und ist eine Tugend. (Ein bisschen unterstützt hat mich das </span><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/08/10/the-small-c-and-me/"><span style="font-weight: normal;">positive Beispiel von Jeff Jarvis</span></a><span style="font-weight: normal;">, danke.)</span></h4>
<p>Er ist ca. 8x8x8 cm groß. Vermutlich gutartig, aber aufgrund seiner Größe macht eine Probenentnahme keinen Sinn- in einem anderen Teil könnte er bösartig sein, egal, was die Probe sagt.</p>
<p>Und selbst wenn er gutartig wäre: Die <em>&#8220;Raumforderung&#8221;</em> im Bereich des <em>Femur</em> (Oberschenkelknochen) innen rechts ist irgendwie unsinnvoll da, wo sie ist. Meine (übrigens sehr netten und gut erklärenden) Ärzte könnten euch das jetzt richtig erklären. Außerdem, sagen sie, dass man an die Stelle nicht so gut rankommt. Muskeln oder gar ein dicker Nerv geht da lang- beides sollte man nicht beschädigen. Übrigens ist der Tumor &#8220;einfach aus dem Knochen rausgewachsen&#8221;, wenn ich das so unsachlich beschreiben darf. Also besteht er aus Knochen und einer Knorpelhülle und ist vermutlich nur eine seltsame Laune der Natur. <em>(Disclaimer: Ich bin nicht fachkundig, aber grundsätzlich sollte das stimmen, was hier steht.)</em></p>
<h4><span style="font-weight: normal;">Ja, ich bin gerade sehr mit der Tür ins Haus gefallen, das gebe ich zu. Es tut mir aber, glaube ich, gut, das endlich loszuwerden. Ich muss es jetzt auch nicht mehr erklären, wenn jemand wissen will, warum ich mindestens die nächsten beiden Wochen &#8220;nicht da&#8221; sein werde. Jede Erklärung war eine Überwindung. Jetzt, wo es nur noch ein paar Tage sind, möchte ich mir das möglichst nicht mehr antun. Meine Laune/Psyche war sowieso nicht mehr so stabil und auf der Höhe, seitdem ich die Diagnose kannte (geschah inzwischen auch schon vor Monaten). Vielleicht erklärt das ein paar Sachen. Ich habe ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich an die OP denke. <strong>Ichwillnicht</strong>, so ungefähr. Aber: Ich denke, die Ärzte wissen, was sie tun. Ich habe es selber sowieso nicht in der Hand</span>.</h4>
<p>Einige engere Vertraute Menschen wissen all das bereits, euch möchte ich ganz herzlich für die Unterstützung im Vorfeld danken.</p>
<p>Wer mich im Krankenhaus erreichen will: Ich werde vermutlich Internet haben. Außerdem mein Handy dabei, Nummer im <a href="http://web326.webgo24-server13.de/wordpress-2.8.4-de_DE/wordpress/rechts/">Impressum</a>.</p>
<p>Wer mich im Krankenhaus besuchen will, findet hier eine <a href="http://www.rku.de/de/patienten-info/anfahrt.html">Anfahrtsbeschreibun</a>g. Eventuell schmuggle ich euch Abteilung und Zimmernummer hier rein.</p>
<p>Wer Röntgenbilder möchte: Schutzgebühr nach Vereinbarung. Mindestens.</p>
<p>Wer mir hier ein bisschen Mut machen möchte: Danke, danke, danke.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Social Media für Städte und Gemeinden</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 17:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Praktikum, sagenhafte 5 Tage, habe ich ja diese Woche bei Christian de Vries verbracht. Könnte ich öfter machen, finde ich. Und ein Ergebnis habe ich auch vorzuweisen. Aufgabenstellung war: Social Media für Städte und Gemeinden?! (Zum Verständnis)- Was müssen Städte kommunizieren? (Beispiele)- Wie tun sie das? (Folgerung)- Wo gibt es ungenutzte Möglichkeiten? Zum ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Praktikum, sagenhafte 5 Tage, habe ich ja diese Woche bei <a href="http://prcdv.typepad.com">Christian de Vries</a> verbracht. Könnte ich öfter machen, finde ich. Und ein Ergebnis habe ich auch vorzuweisen.<br />
Aufgabenstellung war:</p>
<h2><strong>Social Media für Städte und Gemeinden?!</strong></h2>
<ul>
<li>
<h3><em>(Zum Verständnis)-</em> Was müssen Städte kommunizieren?</h3>
</li>
<li>
<h3><em>(Beispiele)-</em> Wie tun sie das?</h3>
</li>
<li>
<h3><em>(Folgerung)-</em> Wo gibt es ungenutzte Möglichkeiten?</h3>
</li>
</ul>
<p>Zum ersten Punkt, <strong>Was müssen Städte kommunizieren</strong>,<br />
hierunter fallen einem erstmal <a href="http://www.google.de/search?q=amtliche+bekanntmachungen">Amtliche Bekanntmachungen</a> ein. Zur Pflicht kommt dann die Kür, interne Entscheidungen, Ergebnisse von Gemeinderatssitzungen, Kulturveranstaltungen und was eben noch aktuell anfällt, wollen die Bürger gerne wissen. Eine Fülle von unterschiedlichsten Dingen also.</p>
<p>Zur Frage, <strong>Wie tun sie das?</strong> gibt es eine einfache Antwort: Größtenteils auf klassischen Wegen. Anzeigen für Bekanntmachungen oder eigene Stadtnachrichten gehören dazu, sonst noch Flyer, manchmal Plakate, Messeauftritte. Und viel über Newsletter, Mailing-Listen, Pressemitteilungen werden also einfach ins Netz geschossen. Einzelne Städte wagen sich bereits mit Foren und Social-Media-Auftritten online, es finden sich sowohl, ich möchte fast sagen, <a href="http://85.214.96.70/forumgiengen/">Totgeburten</a>, als auch funktionierende Beispiele, vor allem zum Thema <a href="http://www.buergerhaushalt.org">Bürgerhaushalt</a>. Es gibt sogar ein <a href="http://www.backslash.ch/info/Produkte">schönes CMS extra für Städte</a>, mit eGovernment-Lösungen und Dokumentenmanagement. Es gibt aber auch nette privat geführte Stadtblogs, in <a href="http://www.blog-augsburg.de/">Augsburg</a>, <a href="http://stadtblog.twoday.net/">Winterthur</a>, und <a href="http://www.stuttgart-blog.net/">Stuttgart</a>, beispielsweise.</p>
<p>Einen schönen <a href="http://www.du2010.de">Stadtblog zum Hafen der Kulturhauptstadt 2010 (Duisburg)</a> habe ich auch gefunden, hier mal einen Gruß an <a href="http://www.franktentler.com/">Frank Tentler</a>, der am Konzept gearbeitet hat.</p>
<p>Twittern <a href="http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_3/f06d/">tun machen</a> zum Beispiel die Städte <a href="http://twitter.com/freiburg">Freiburg</a> und <a href="http://twitter.com/stadt_ffm">Frankfurt/Main</a>, bei ersterer scheint ein Feed zu arbeiten, bei letzterer kommen auch mal Dialoge zustande. Auf Facebook habe ich zwei offizielle Stadtseiten herausgesucht: <a href="http://www.facebook.com/stadt.reutlingen">Reutlingen</a> und <a href="http://www.facebook.com/stadt.heidenheim">Heidenheim</a>.</p>
<p>Dass ein Bedürfnis nach Regional- bzw. Stadtblogs besteht, zeigt sich an der relativ hohen Partizipation, selbst an einem negativen Beispiel. Eine <a href="http://stadtblogs.de/">Agentur hat sich hier massig Stadtblogs gesichert</a> (über 200), jeweils das selbe, einfache WordPress installiert, ist erst nur unter einer 0900-Nummer, inzwischen aber gar nicht mehr, die Minute telefonisch zu erreichen, und die Blogs verkommen oft zu Inseratsammlungen, Spam- und SEO-Halden oder schlafen komplett ein. Es soll dort Kommentare geben, die 2 Jahre lang nicht moderiert wurden, und andere Unstimmigkeiten. <a href="http://adfire.de/projekte.php">Die letzten Referenzen der Agentur auf ihrer Seite sind von 2006</a>.</p>
<p>Das führt uns umgekehrt zur Frage, <strong>Was gibt es für ungenutzte Möglichkeiten</strong>, und, <strong>Warum bleiben diese ungenutzt?</strong> Allgemein lässt sich sagen: Immer noch Unsicherheit im Umgang mit dem Internet, Angst vor einem Seriositätsverlust und <a href="http://networkedblogs.com/43WXg">Angst vor negativen Kommentaren</a> und dem Umgang damit. Die Möglichkeiten sind natürlich groß: Durch aktuellen Content bei Google gut zu ranken, seine Bürger zeitnah und kostengünstig zu informieren. Durch die Feedback-Möglichkeiten könnte man außerdem auf einfachem Wege konstruktive Kritik erhalten und in den Dialog mit den Bürgern treten.</p>
<p>Vielleicht tut sich ja im Sinne einer offeneren und damit demokratischeren Online-Umsetzung von Stadtseiten in Zukunft mehr, zu wünschen wäre es für Bürger UND die Verwaltungen.</p>
<p>Als Quellenangaben habe ich heute das Internet und eine wirklich gelungene Präsentation von <a href="http://newmarketingblog.de/">Karin Janner</a> anzubieten (danke für den Austausch):</p>
<div id="__ss_4201116" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Wir sind dabei…Web 2.0-Kommunikation in der Praxis - Fortbildung Deutscher Städtetag" href="http://www.slideshare.net/karinjanner/workshop-stdtetagmai2">Wir sind dabei…Web 2.0-Kommunikation in der Praxis &#8211; Fortbildung Deutscher Städtetag</a></strong><object id="__sse4201116" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=workshop-stdtetag-mai2-100521070351-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=workshop-stdtetagmai2" /><param name="name" value="__sse4201116" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse4201116" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=workshop-stdtetag-mai2-100521070351-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=workshop-stdtetagmai2" name="__sse4201116" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/karinjanner">Karin Janner</a>.</div>
</div>
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		<title>Digital naiv.</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 16:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Update: Tatjana Carl von Diffferent hat sich gemeldet. Ich habe direkt angerufen und ein sehr nettes Gespräch geführt. Wenn das weiterhin so bleibt, mit dem (ab dem Schreiben dieses Artikels) schnellen Reagieren, ist das nämlich gut. Am 14.04. ging eine Mail auf mein Konto ein. Wer meine Aktivitäten etwas verfolgt, weiß, dass ich da auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Update: Tatjana Carl von Diffferent hat sich gemeldet. Ich habe direkt angerufen und ein sehr nettes Gespräch geführt. Wenn das weiterhin so bleibt, mit dem (ab dem Schreiben dieses Artikels) schnellen Reagieren, ist das nämlich gut.</em></p>
<p>Am 14.04. ging eine Mail auf mein Konto ein. Wer meine Aktivitäten etwas verfolgt, weiß, dass ich da auf der re:publica in Berlin war. Sie enthielt eine Anfrage der <a href="http://www.diffferent.de" target="_blank">Diffferent GmbH</a> aus Berlin. Sie hätten mich als Digital Native gefunden, irgendwie. Und würden mich gerne auf einen Workshop einladen. Nicht irgendeinen, sondern einen bei der <a href="http://www.volkswagen-ag.de" target="_blank">Volkswagen AG</a> in Wolfsburg. Die Reisekosten sollten erstattet werden, und außerdem sollten noch vier andere junge Leute an dem Worskhop teilnehmen. So weit erstmal, ganz erfreuliche Neuigkeiten.<br />
Mangels ordentlich funktionierendem WLan habe ich diese Mail dann am 15. beantwortet. Ich habe den Termin mit meinem Arbeitgeber (Schulpraktikum) in diesem Zeitraum abgesprochen, und mich in der Mail dann erkundigt, was die genaue Zielsetzung des Workshops sei. Außerdem, mal spaßeshalber, ob ich irgendetwas gezielt vorbereiten solle, was man denn genau von mir wissen wollen könnte. Könnte ja sein.</p>
<p>Dann hieß es, das genaue Datum würde im Laufe einer Woche noch genau geklärt. Und, wenn ich Fragen hätte und/oder Interesse, solle ich mich doch zurückmelden.<br />
Ist ja klar, ich habe mich zurückgemeldet. Den genauen Termin habe ich imme rnoch nicht. Okay, ich habe gar keine Rückmeldung. Null. Nicht einmal einen Fehlerbericht, dass die Mail nicht durchgekommen sei.<br />
Ich habe bis gestern gewartet, dann mal nachgeguckt. Eine Telefonnummer hat man mir auch geschickt. Was soll ich sagen- &#8220;Kein Anschluss unter dieser Nummer&#8221; tönt es gewohnt monoton aus dem Hörer.</p>
<p>Was soll das also? Ich verstehe nicht, wie VW eine Agentur beauftragen kann, einen Social Media-Worskhop zu veranstalten, und diese dann Digital Natives einlädt- beziehungsweise doch nicht. VW kann vielleicht nichts dafür, oder bekommt es gar nicht mit.<br />
Die &#8220;Strategieagentur&#8221; mit den drei f hat aber meiner Meinung nach ein Unding abgeliefert.<br />
Ich sitze nun hier,mit einer Einladung zu einem Worskhop, die nicht so viel Wert ist wie das Papier, auf das ich sie hätte drucken können. Und mit einem Vorwurf: Die Agentur hat in meinen Augen keinen guten Eindruck hinterlassen. Null Kommunikation, nicht einmal eine formlose Absage. Aber, &#8220;Strategieberatung unabhängig von Kommunikationsetats&#8221;, steht ja auch auf deren Onlineauftritt. Ich wundere mich also nicht mehr, sondern möchte dies ganz offen mitteilen.<br />
Ich hoffe, ihr verbreitet es ein wenig. Denn, was ich möchte, ist ganz einfach: Dass es jemanden von VW oder Diffferent erreicht. Und, dass ich dann eine Antwort bekomme. Bitte eine offene Stellungnahme hier im Blog.</p>
<p>p.s. Dann waren da noch die zwei Rechtschreibfehler. Ich möchte nicht übertreiben, aber das gehört dazu und jede Autokorrektur der Welt hätte dieses Problem aus der Welt geschafft.</p>
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		<title>Nachhaltige Kommunikation</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachhaltige Kommunikation verfolgt den Ansatz,  eine "Win-Win"-Situation zu schaffen, dank der sowohl Marke als auch Konsument hinterher besser dastehen. Man bezeichnet  sie auch als "gewaltfreie" Kommunikation, die beispielsweise ohne aggressive Werbung auskommt. Man kann heutzutage statt einem "Information Overload" eher von einem "Advertisement Overload" sprechen, einen schönen Artikel dazu twitterte heute Sascha Lobo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute ganz einfach nach einem Blogthema gefragt und es von <a href="http://mcschindler.posterous.com/" target="_blank">Marie-Christin Schindler</a> auch prompt geliefert bekommen: </p>
<p><strong>Nachhaltige Kommunikation.</strong></p>
<p><em>Man darf sie zuerst einmal nicht mit Nachhaltigkeitskommunikation verwechseln. Nachhaltigkeitskommunikation kommuniziert über Nachhaltigkeit in Unternehmen- Faire Bezahlung, Bio-Produkte und CO²-Neutralität sind ihre Themen.</em></p>
<p>Nachhaltige Kommunikation verfolgt den Ansatz,  eine  &#8220;Win-Win&#8221;-Situation zu schaffen, dank der sowohl Marke als auch Konsument hinterher besser dastehen. Man bezeichnet  sie auch als &#8220;gewaltfreie&#8221;  Kommunikation, die beispielsweise ohne aggressive Werbung auskommt. Man kann heutzutage statt einem &#8220;Information Overload&#8221; eher von einem &#8220;Advertisement Overload&#8221; sprechen, einen schönen Artikel dazu twitterte heute <a href="http://www.twitter.com/saschalobo" target="_blank">Sascha Lobo</a> . Traut euch, das folgende Bild, das aggressive Werbung gut verdeutlicht, führt zu ihm.<br />
<a href="http://wertzeichen-bloggen.de/zukunft-der-werte/kreative-strategien-im-informationskrieg/kreative-strategie-im-informationskrieg-uber-die-transformation-der-werte"><img src="http://www.fbayer.de/ebay/layout/master/jetzt_kaufen.gif" alt="" width="274" height="209" /></a><br />
Man begibt sich auf Augenhöhe mit den Kunden, so dass an der Entwicklung des Öffentlichkeitsbildes der Marke alle beteiligt sind. Ganz genau, die Marke passt sich dem Kunden an. Wenn die Kunden als Partner behandelt werden, werden sie auch zu solchen- und arbeiten für die Marke. Das führt bei der Ideensuche, verbunden mit Wettbewerben, zu ganz anderen Ansätzen, wie jüngst die ersten großen Marken herausfanden. Wenn die Marke aber weiß, wie ihre Kunden ticken, ist ihre Kundenbindung kaum zu übertreffen. Außerdem passt sie sich ständig effektiv ihrem Kundenstamm an, egal, wie dieser fluktuiert (was nach einer Weile immer weniger vorkommen wird).</p>
<p>Aber das ist nur eine Facette der nachhaltigen Kommunikation. Nachhaltige Kommunikation kann auf große Werbekampagnen beinahe ganz verzichten, da diese nur temporär Aufmerksamkeit erzeugen. Online würde man das ganze als &#8220;Buzz&#8221; bezeichnen. Nachhaltige Kommunikation will aber keinen Buzz erzeugen, sondern eine Reputation aufbauen. Buzz verfliegt und kann auch mal &#8220;ins Auge&#8221; gehen, eine Reputation dagegen ist ein sich langsam entwickelndes Bild in den Köpfen der Kunden, welches sich festigt, aber trotzdem mit der Marke weiterentwickelt.</p>
<p>Außerdem benötigt nachhaltige Kommunikation ein Umdenken zur ganzheitlichen Kommunikation: Nicht eine Abteilung eines Konzerns macht dies, die nächste irgendetwas anderes, jede ihren eigenen Kommunikationskanal auf. Das führt zu Unübersichtlichkeit. Eine Lösung für das gesamte Unternehmen muss her, nur bei sehr verschiedenen Sparten macht eine Aufteilung Sinn. Eine Vernetzung des Unternehmens ist jedoch der wichtigste Faktor. Ein großes, gutes Bild kann nur entstehen, wenn genau dieses nach außen getragen wird.</p>
<p>Das Problem an nachhaltiger Kommunikation ist leicht nachvollziehbar: Sie benötigt unglaublich viel Zeit,  Durchhaltevermögen, aber trotzdem ständiges Engagement. Langfristig ist sie aber von einem höheren ROI gekrönt: Buzz bringt kurzfristige Einnahmespitzen (wenn überhaupt, es gibt wie gesagt auch negativen Buzz). Nachhaltige Kommunikation ist anfangs garantiert ein Mittel, in das man Geld stecken muss. Sie zahlt sich erst langfristig aus, was sich viel schwerer messen lässt. Hier muss auch ein Umdenken in vielen Vorstandsetagen geschehen: Ein kurzfristig erspielter Erfolg wird meist gefolgt von einem um so tieferen Fall, einfach nachzuweisen an Börsenkursen.  Ein nur gemächlich entstehender Erfolg jedoch wird zwar auch schwanken, seine Grundbewegung aber beibehalten.</p>
<p><strong>Nachhaltige Kommunikation lässt sich also darauf zusammenfassen, dass sie ein Umdenken zur interdisziplinären, langfristigen Kommunikation benötigt, weg von aggressiven Marketing-Strategien. Sie besteht im Idealfall durchgängig aus Dialog und Partizipation aller Beteiligter. Sie bringt keine schnellen Erfolge hervor, sichert aber langfristige.</strong></p>
<p>Was habt ihr hinzuzufügen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schreib mal wieder</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schreib mal wieder, scheint mein Blog mir vorzuwerfen. Schreib mal wieder, lautete vor einigen Jahren der Slogan einer Kampagne der Deutschen Post. Schreib mal wieder, scheint mir auch mein kommender Besuch auf der re:publica 2010 in Berlin irgendwie einzuflüstern. Das alles ergibt keinen Zusammenhang? Noch nicht, aber nach dem folgenden Abschnitt: Wir Onliner haben es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Schreib mal wieder</em>, scheint mein Blog mir vorzuwerfen.</p>
<p><em>Schreib mal wieder</em>, lautete vor einigen Jahren der Slogan einer Kampagne der Deutschen Post.</p>
<p><em>Schreib mal wieder</em>, scheint mir auch mein kommender Besuch auf der re:publica 2010 in Berlin irgendwie einzuflüstern.</p>
<p>Das alles ergibt keinen Zusammenhang? Noch nicht, aber nach dem folgenden Abschnitt:</p>
<p>Wir Onliner haben es uns ja teilweise zur Aufgabe gemacht, die analogen Printmedien zu retten, oder ihnen auch mal vorzuwerfen, was sie im Hinblick auf die Zukunft falsch machen. <span style="text-decoration: line-through;">Die Printmedien hauen zur Unterstützung Artikel raus, in denen sie frei in die Gegend feuern.</span> Diesmal machen wir es anders. Ich werde von der re:publica mindestens 10 Postkarten schicken. An jeden, der eine möchte. Und ich möchte von euch, dass ihr es genau so tut. Es gibt immer jemanden, der die Mühe wert ist, eine schöne Postkarte auszusuchen und ein paar Zeilen an ihn zu schreiben. Zur Not, sucht euch jemanden auf der re:publica, vielleicht ist es ja auch ein Weg, jemanden ansprechen zu können. Übrigens: über Post freut sich jeder, so lange es keine Rechnungen sind <img src='http://web326.webgo24-server13.de/wordpress-2.8.4-de_DE/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also: Von Mittwoch bis Freitag möchte ich, dass ihr die schönsten Ansichtskarten aus Berlin findet. Twitpict sie, verabredet euch zu Briefkasten-Vollstopf-Flashmobs. Und: Wenn ihr eine ganz persönliche Karte von mir wollt, eine <span style="text-decoration: line-through;">Karte</span> Mail an <strong>alex@mammutblog.de</strong> mit der Adresse genügt.</p>
<p>P.S. Eure Adressen werden nur für die Postkarte verwendet und dann gelöscht.  Ich habe nichts mit der Post zu tun, würde mich aber auch über Post freuen. Meine Adresse findet ihr im Impressum.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grundrauschen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 15:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich weiß ja nicht, warum es mir momentan so geht, aber momentan lasse ich &#8220;Netznews&#8221; einfach an mir vorbei plätschern. Dabei bin ich eigentlich motiviert, das Wetter ist super, es gibt Neuigkeiten genug, über die man bloggen könnte. Aber: Bloggen können und etwas bloggenswert finden und darüber bloggen sind dann doch nicht ganz das selbe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß ja nicht, warum es mir momentan so geht, aber momentan lasse ich &#8220;Netznews&#8221; einfach an mir vorbei plätschern.</p>
<p>Dabei bin ich eigentlich motiviert, das Wetter ist super, es gibt Neuigkeiten genug, über die man bloggen könnte.</p>
<p>Aber: <em>Bloggen können</em> und <em>etwas bloggenswert finden und darüber bloggen</em> sind dann doch nicht ganz das selbe.</p>
<p><em>Disclaimer: Was ich hier produziert habe, sind angedachte Gedanken.  Denkt mal bitte für mich zu Ende,  die Kommentare sind offen. Nein, hier  ist nirgendwo ein Manifest versteckt. Ich hoffe trotzdem, dass viele so  denken, wie ich.</em></p>
<p>Ich mach es kurz, und einigermaßen durchdacht:</p>
<p><strong>Es gibt Neugkeiten von Apple. </strong></p>
<p>Die Konkurrenz legt kräftig nach, natürlich nicht auf dem selben Niveau. Sonst wären sie ja Apple. Und natürlich wird Apple nachlegen. Nach und nach, eben.</p>
<p><strong>Print ist tot. </strong></p>
<p>Die Online-Vertreter des Print behaupten das Gegenteil. Ohne jetzt an journalistischen Grundsätzen rütteln zu wollen: Es gibt Fälle, da werden sie prima umgesetzt, aber es gibt auch grottigen Journalismus.</p>
<p><strong>Alles wird digitalisiert.</strong></p>
<p>Das Papier stirbt aus und Print auch. Aber: akut wird es erst, wenn ich meinem Musterungsbescheid ausführlich per Onlineformular widersprechen kann.</p>
<p><strong>Internet.</strong></p>
<p>Irgendwann wird dieses olle Internetz überall sein. Und alles können.</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Und uns fürchterlich versklaven.</span></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Ja, das war es. Dieser Beitrag ist hier eigentlich zu Ende. Irgendwie steht hier nichts großartiges. Nicht Neues, sehe ich das richtig?<br />
</span></p>
<p>Noch eine Runde, weniger durchdacht:</p>
<p><strong>Die Politik ist komisch.</strong></p>
<p>Atomkraft und die Parteien, die  sie vertreten, sind mir suspekt. Von Lobbyismus zu erfahren, ist für  mich irgendwie selbstverständlich. Achja: Im Kapitalismus sind Parteien  komischerweise bestechlich. Warum wundert mich das alles nicht?</p>
<p><strong>Die Kirche ist noch komischer.</strong></p>
<p>Ich glaube. Dass man keinen Glauben braucht,  nämlich. Und dass sich immer wieder zeigt, wie diese autoritären Strukturen, egal ob in illegalen Sekten oder legalen Kirchen, nicht funktionieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tablet oder nicht sein.</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 16:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aber das ist scheinbar gar keine Frage mehr. (Folgende Geschichte ist natürlich rein fiktiv, aber nicht so unwahrscheinlich, wie ich sie beim Schreiben fand.) Ob Apple die Arbeit an einem Tablet je wieder aufnehmen wollte, diese Frage war in Vergessenheit geraten, in Anbetracht der immer größeren Erwartungen, die von außen immer höher und spekulativer schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aber das ist scheinbar gar keine Frage mehr.</p>
<p>(Folgende Geschichte ist natürlich rein fiktiv, aber nicht so unwahrscheinlich, wie ich sie beim Schreiben fand.)</p>
<p>Ob Apple die Arbeit an einem Tablet je wieder aufnehmen wollte, diese Frage war in Vergessenheit geraten, in Anbetracht der immer größeren Erwartungen, die von außen immer höher und spekulativer schließlich auch in Apples inneren Kreisen für Furore gesorgt haben müssen.</p>
<p>Ein grundsätzliches Konzept hatte man bereits, Erfahrungen mit mobilen Geräten, Vertriebspartnern und bezahlten Medien (Musik, Filme, Apps) waren im Hause Apple auch schon ausreichend gemacht worden. Einen gewissen Buzz hatten die Spekulationen schon lange erzeugt&#8230;was fehlte, waren Inspirationen.</p>
<p>Die Gedanken machten sich für Apple dann wohl teilweise externe Designer, Hobbyisten, aber auch die liebe Konkurrenz hielt die Gerüchte um das iTablet für wahr. Inklusive der Namesspekulationen, wie sonst ist ein sehr zeitnah, aber unfertig veröffentlichtes Slate von HP zu erklären? Das ist eher rufschädigend. Aber auch andere Hersteller sind auf den Zug aufgesprungen.</p>
<p>Das führte dann dazu, dass sich bereits Zeitungen wie die New York Times Gedanken über Tablet-kompatible Inhalte machten. Und weil man ja vom Tablet bisher nur träumen und vermuten konnte, ging man natürlich vom Paid-Content-Ansatz aus.</p>
<p>Steve Jobs wurde nervös.</p>
<p>Er musste den Menschen sagen, dass man kein Tablet bauen wollte.</p>
<p>Doch er entschied sich nach kurzem Überlegen anders. Apple wollte kein Tablet mehr bauen, doch jetzt musste eins her. Am Besten aus den vielen Vermutungen ein Durchschnitts- iPad basteln, dachte Steve Jobs. Die Bedürfnisse der Kunden treffen.</p>
<p>Nachdem dieser Prototyp fertig war, wurde es Zeit.</p>
<p>Steve merkte, dass er den Buzz nicht mehr allzu lange aufrechterhalten konnte. Einladungen zu einem Apple-Event wurden verschickt.</p>
<a href="http://web326.webgo24-server13.de/wordpress-2.8.4-de_DE/wordpress/wp-content/media/2010/01/Apple-Come-see-our-latest-creation.jpg"><img class="size-full wp-image-115" title="Apple-Come-see-our-latest-creation" src="http://web326.webgo24-server13.de/wordpress-2.8.4-de_DE/wordpress/wp-content/media/2010/01/Apple-Come-see-our-latest-creation.jpg" alt="Apple Event- Come see our latest Creation" width="500" height="339" /></a>
<p>Steve dachte: Das wollten die Kunden also. Das sind ihre Erwartungen.</p>
<p>Nachdenklich saß er da, mit dem Tablet in der Hand. Kurzentschlossen zerbrach der das Tablet. Aluminium, Glas und Plastik splitterten, verbogen sich und wurden zu einem hässlichen Stück Schrott, der trotzdem noch  perfekt designt aussah. Er hasste es.</p>
<p>Er gab seiner Entwicklungsabteilung einen neuen Auftrag. Baut mir das selbe nochmal. Nur besser. Wie? Sucht im Internet nach Ideen. Der Hype ist groß genug.  Und beeilt euch, wir müssen vorproduzieren. Wir haben nur noch eine Woche.</p>
<p>Steve sah melancholisch, wie Paletten voller Tablets angeliefert wurden.</p>
<p>In nur zwei Stunden sollte er es vorstellen. Seine eigentliche Innovation, meinte Steve,  würde wohl warten müssen. Seine Vision rückte wieder einmal etwas ferner.</p>
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		<title>Prognose für 2010: Geld wird wieder wichtiger.</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 15:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass wir im Kapitalismus leben, ist jetzt wirklich nichts Neues, das gebe ich zu. Was ich aber wage, für das begonnene Jahr vorauszusagen: Es wird wieder mehr ums Geld gehen. Die Vorwehen haben wir schon erlebt: Ständiges Gemaule über GEZ und GEMA, ein Riesenaufstand seitens der Bild über die kostenlose Tagesschau-App und vieles andere mehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass wir im Kapitalismus leben, ist jetzt wirklich nichts Neues, das gebe ich zu.<br />
Was ich aber wage, für das begonnene Jahr vorauszusagen:<br />
Es wird wieder mehr ums Geld gehen.<br />
Die Vorwehen haben wir schon erlebt:<br />
Ständiges Gemaule über GEZ und GEMA, ein Riesenaufstand seitens der Bild über die kostenlose Tagesschau-App und vieles andere mehr.</p>
<p>Die Finanzierung von Inhalten der Verlage wird uns dieses Jahr wahrscheinlich auch noch einmal beschäftigen, wenn den Verlagen nicht Apple mit seinem Tablet zuvorkommt.<br />
Dazu möchte ich noch eine Vermutung anstellen:<br />
Nach der guten bisherigen Zusammenarbeit kann ich mir einen Deal mit Google gut vorstellen.<br />
So, wie anfangs der iPod vor allem mit kostenlosen Podcasts gefüllt werden sollte,<br />
könnte eine Zusammenarbeit mit Google Books und eine Einbindung aller frei erhältlichen Bücher vorerst für die nötigen Inhalte sorgen, damit man sich ein Tablet anschafft.<br />
Wie sich das lohnen kann: Eventuell mit viel Werbung in kostenlosen eBooks für das Tablet.<br />
Ich bin gespannt; wer sich das ominöse Gerät, was demnächst erscheinen soll, zulegt, meldet sich doch bitte mal bei mir <del datetime="2010-01-05T15:18:01+00:00">oder lässt mir eines zukommen</del>.</p>
<p>Was aber langsam auch allen klar werden sollte:<br />
So gut individuell generierte Werbung inzwischen ist: Man kann nicht alles nur mit Werbung finanzieren.<br />
Die Werbeeinnahmen der Verlage gehen zurück, denn Werbung ist nunmal nicht der einzige Faktor für Umsatz, das erkennen auch die Werbetreibenden.<br />
Journalisten, besonders freie, aber auch Webdesigner, Social-Media-Teams, Webdesigner, und was es nicht alles gibt, brauchen ein Einkommen unabhängig von Werbeeinnahmen.<br />
Die Konsumenten, von Apps, Neugikeiten, Medien allgemein, sollten sich darauf einstellen, wieder Geld für all das zu zahlen.<br />
Ich finde es aber natürlich gut, am Beispiel einer App, wenn ich die Lite-Version gratis bekomme.<br />
Für volle Funktionalität, bzw. für alle Inhalte, muss ich eben zahlen. So funktioniert das im Kapitalismus, und ich meine, Arbeit muss sich auch lohnen, sonst ist es klar, dass einige arbeitslos sind, weil sie so nicht arbeiten wollen.</p>
<p>Über all das muss  diskutiert werden, und es wird viel verhandelt werden. Denn momentan kann nur Geld unsere Gesellschaft stützen und diese Stütze droht wegzubrechen.</p>
<p>Achja, noch eine Prognose für 2010: Der Sommer wird warm!<br />
Das wars an Prognosen von mir, jetzt seid ihr gefragt, was habt ihr dazu zu sagen?<br />
Liege ich ganz falsch?</p>
<p>p.s. Ich mag Prognosen genausowenig wie ihr&#8230;</p>
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		<title>Endlich: Dialog!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der, in dem jetzigen Maße wohl nicht bleibende, Ansturm auf <a href="http://www.formspring.me/alexmammut">Formspring</a> erinnert mich an etwas, das geschah so phasenweise in diesem Jahr.
Immer wieder konnte man von "Kommunikationsmenschen aller Art" hören, jetzt sei es Zeit für mehr Dialog in der Kommunikation, natürlich direkte und ehrliche Kommunikation.
Was ich soweit nichts Besonderes fand, es leuchtet schließlich sofort ein. Aber die gebetsmühlenartige Wiederholung machte aus der Theorie noch lange keine Praxis.
Die scheint jetzt aber langsam zu kommen, die Durchsetzung eines offenen Dialoges. Wer auf Formspring nicht nur lustige Scherzfragenbolde (die üblichen Verdächtigen) verfolgt, sondern auch liest, was ernstere Menschen zu ernsthaften Fragen schreiben, bekommt sehr schnell den Eindruck, dass hier um einiges ehrlicher als zuvor geantwortet wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der, in dem jetzigen Maße wohl nicht bleibende, Ansturm auf <a href="http://www.formspring.me/alexmammut">Formspring</a> erinnert mich an etwas, das geschah so phasenweise in diesem Jahr.<br />
Immer wieder konnte man von &#8220;Kommunikationsmenschen aller Art&#8221; hören, jetzt sei es Zeit für mehr Dialog in der Kommunikation, natürlich direkte und ehrliche Kommunikation.<br />
Was ich soweit nichts Besonderes fand, es leuchtet schließlich sofort ein. Aber die gebetsmühlenartige Wiederholung machte aus der Theorie noch lange keine Praxis.<br />
Die scheint jetzt aber langsam zu kommen, die Durchsetzung eines authentischen Dialoges. Wer auf Formspring nicht nur lustige Scherzfragenbolde (die üblichen Verdächtigen) verfolgt, sondern auch liest, was ernstere Menschen zu ernsthaften Fragen schreiben, bekommt sehr schnell den Eindruck, dass hier um einiges ehrlicher als zuvor geantwortet wird.<br />
Das finde ich eine schöne Neuerung, und man sieht, dass der öffentliche und offene Dialog geschätzt wird. Zum einen daran, dass Befragte ehrlich antworten, vielleicht auch weil es weniger öffentlich als ein Interview oder Twitter scheint.<br />
Zum anderen aber auch daran, dass keine Heerscharen (die üblichen Spammer und Trolle ausgenommen) von bösen, unangenehmen Fragestellern über jemanden herfallen. Außerdem werden die neuen Informationen, so privat sie sein mögen, so gut wie nicht ausgebreitet und dann breitgetreten.</p>
<p>Eigentlich wollte ich schon früher hierüber bloggen, aber inzwischen gab es noch etwas, was diesen gepredigten Dialog prima umsetzt.<br />
Und zwar gab es an diesem Montag, der eine oder andere hat es sicher mitbekommen, bei <a href="http://twitter.com/tapioliller">Tapio Liller eine feine Fragerunde, angekündigt über Twitter</a>.<br />
Das war ganz nett, und wird schön im nächsten Monat wiederholt.<br />
Hoffen wir, dass es endlich mehr Dialog gibt, überall, mit jedem und vor allem von nun an jederzeit. Natürlich werde ich das weiterverfolgen, wobei Andere das natürlich aufmerksamer und intensiver tun.<br />
Gebt mir Bescheid =)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Digital Eingeborene?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 18:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wikipedia sagt zu Digital Natives &#8220;Als Digital Native werden Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys und MP3s verfügbar waren. Als Antonym existiert der Digital Immigrant, welcher diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat.&#8221;. Was soweit extrem langweilig ist. In der Zwischenzeit war mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia sagt zu Digital Natives &#8220;Als Digital Native werden Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys und MP3s verfügbar waren. Als Antonym existiert der Digital Immigrant, welcher diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat.&#8221;.</p>
<p>Was soweit extrem langweilig ist.<br />
In der Zwischenzeit war mein Blog zwar dank oder besser gesagt wegen einer Attacke komplett offline, und darum möchte ich euch einfach noch auf <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1304">meinen Artikel auf massenpublikum.de</a>  hinweisen.</p>
<p>Vielleicht denke ich ja mal noch weiter nach und schreibe einen zweiten Beitrag zum Thema Digital Natives.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn hinter Fliegen Banner fliegen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 16:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oft bin ich ja genervt von Werbung oder nehme sie nicht mehr bewusst war, weil immer das selbe beworben wird, und oft auch mit sehr ähnlichen Mitteln.
Aber was sich die Agentur http://www.jvm.com/de <a href="http://www.jvm.com/de">Jung von Matt</a>ausgedacht hat, ist weder aggressiv noch stupid.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ehrlich, ich bin ein klitzekleines bisschen sprachlos.<br />
Oft bin ich ja genervt von Werbung oder nehme sie nicht mehr bewusst war, weil immer dasselbe beworben wird, und oft auch mit sehr ähnlichen Mitteln.<br />
Aber was sich die Agentur <a href="http://www.jvm.com/de">Jung von Matt</a> ausgedacht hat, ist weder aggressiv noch stupid.<br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ldC7FQiUJ6s&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ldC7FQiUJ6s&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
Man sieht vor allem ehrlich verblüffte Menschen, die kurz aus dem Messestress gerissen werden. Und wenn das von einer Fliege mit Zettel ist, warum nicht. Und diese Menschen lächeln. Dank dieser Emotion werden sie sich lange an die lustige kleine Fliege erinnern. Ziel erreicht.<br />
(Ich habe auf Messen übrigens noch nicht einmal Fliegen ohne Zettel angetroffen, selbst die müssten auffallen.)<br />
Und der allergrößte Aufwand war die Aktion mit den 200 Fliegen und Zettelchen wohl nicht, eher aufwändig weil speziell.</p>
<p>p.s. ich glaube nicht ganz, dass das den Fliegen nicht geschadet hat. Wie viele wurden wohl wegen dem Zettel gesehen, eventuell gefangen, plattgemacht,oder verkokelten an den ganzen Spots in der Messehalle. Aber ich will nichts behauptet haben. Bestimmt geht es den Tierchen total gut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elitäres Brimborium oder die Kunst des Purismus</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 23:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankengänge]]></category>

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		<description><![CDATA[Was mir da erst vor einigen Augenblicken in einem Artikel bei meinem Mentor cdv! vor die Augen kam, hat mich doch stutzig gemacht. Die renommierte Designbüro Graustich , sonst stets auf perfekte Formen und gute Inhalte bedacht, veröffentlicht Texte, die so manchem Deutschlehrer die Tränen in die Augen treiben könnten einfach kein gutes Licht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was mir da erst vor einigen Augenblicken in einem <a href="http://prcdv.typepad.com/cdv/2009/10/der-text-hat-einen-graustich.html">Artikel</a> bei meinem Mentor cdv! vor die Augen kam, hat mich doch stutzig gemacht. Die renommierte Designbüro <a href="http://www.graustich.com/">Graustich</a> , sonst stets auf perfekte Formen und gute Inhalte bedacht, veröffentlicht Texte, die so <del datetime="2009-10-28T23:21:02+00:00">manchem Deutschlehrer die Tränen in die Augen treiben könnten</del> einfach kein gutes Licht auf die Agentur werfen.<br />
Dabei müsste doch nur jemand, der die deutsche Sprache und Grammatik beherrscht, einmal Korrekturlesen. Ich weiß, dass nicht jeder alles können muss.<br />
Was ich dann aber fast noch schlimmer finde:<br />
Der etwas holprige Text wirkt durch die ständige Kleinschreibung noch wirrer.<br />
<strong><br />
kleinschreibung kann elitär und puristisch wirken.</strong></p>
<p>Bei längeren Texten erschwert sie aber unnötig das Lesen und lässt ihn chaotisch erscheinen.<br />
Auch ich schätze Kleinschreibung. Aber nicht mehr oder weniger als die Großschreibung.<br />
Beides ist hier im Blog verwendet und bei beidem muss man sehr behutsam dosieren.<br />
<strong><br />
Auch edle Perlen wirken als großer Haufen plump.</strong></p>
<p>Purismus ist sparsam und sollte meiner Meinung nach auch  so eingesetzt werden, so widersprüchlich das klingt. Der Zweck steht nämlich bei einem Produkt doch an erster Stelle.<br />
Ansonsten finde ich das einfach-puristische Element bei Graustich wunderbar eingesetzt, die Schöpfungen gefallen.<br />
Was ich außerdem bemerkt habe: Manchmal bin ich doch noch ein wenig aufmerksamer als der Profitexter von fast nebenan.<br />
Dafür bitte 5 Sekunden Ruhm für mich.</p>
<p>Und kaum sagt man was, setzen sich Hebel in Bewegung. Der verbesserte <a href="http://www.graustich.com/startseite/news/detailansicht/archive/2009/oktober/graustich/steilpasskommunikation-fuer-fch.html">Text</a> .</p>
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		<title>Warum mir Feedreader einfach verhasst sind.</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 16:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex_Mammut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankengänge]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Web & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum ich aber außerdem keinen Feedreader nutze oder nutzen will ist schnell erklärt, aber für viele nicht ganz nachvollziehbar.
Also probiere ich es einfach.
Ich gehe ja in erster Linie nicht für bierernste (paradoxes Adjektiv!)  Arbeit oder meinen Lebensunterhalt an den PC. Zumindest noch nicht.

Und wenn ich dann zu meiner hochgeschätzten Bildung, Information und Zerstreuung hin- und her-, also herumsurfe, gehe ich doch nicht jedesmal strikt nach Schema X vor. Manchmal ist zuviel Ordnung ein zu enges Korsett für den Geist.
Wenn ich surfe, geschieht das in einer Art  Flow (sorry für always silly-es english), also in einer Art Fluss.
Komische Vorstellung. Die Erklärung folgt auf dem Fuße.
Da schwimmt man ein Weilchen, lässt sich treiben oder mitreißen, taucht auch mal tiefer...
Es ergibt sich dann eben von ganz alleine, wo ich schlussendlich lande, Blogs lese, Podcasts höre, vielleicht ja sogar etwas bestelle.
Es muss ja nicht immer alles zielgerichtet sein. Der Weg ist das Ziel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher, Feedreader machen das Lesen von Blogs einfacher.<br />
Unbestritten, Effizienz ist wichtig. Trotzdem finde ich es einfach schrecklich, Blogs nicht über deren URL aufzurufen.<br />
Grundsätzlich finde ich vor allem folgendes unschön:<br />
Ein guter Blog/guter Blogger gibt sich im Normalfall nicht nur mit seinem Inhalt Mühe, was aber wohl der ausschlaggebende Punkt ist, wenn man ihn abonniert.<br />
Im Normalfall gehört auch ein Design dazu, was den Text mit dem dazugehörigen Layout (und auch der Werbung!) ganz anders erscheinen lässt.<br />
Daumen hoch für alle Feedreader, die Blogs wie auf deren Homepage darstellen lassen.<br />
Beide Daumen und die großen Zehen noch dafür aber für diejenigen, die Blogs dann doch ganz &#8220;altmodisch&#8221; über deren URL besuchen. </p>
<p>Warum ich aber außerdem keinen Feedreader nutze oder nutzen will ist schnell erklärt, aber für viele nicht ganz nachvollziehbar.<br />
Also probiere ich es einfach.<br />
Ich gehe ja in erster Linie nicht für bierernste (paradoxes Adjektiv!)  Arbeit oder meinen Lebensunterhalt an den PC. Zumindest noch nicht.</p>
<p>Und wenn ich dann zu meiner hochgeschätzten Bildung, Information und Zerstreuung hin- und her-, also herumsurfe, gehe ich doch nicht jedesmal strikt nach Schema X vor. Manchmal ist zuviel Ordnung ein zu enges Korsett für den Geist.<br />
Wenn ich surfe, geschieht das in einer Art  Flow (sorry für always silly-es english), also in einer Art Fluss.<br />
Komische Vorstellung. Die Erklärung folgt auf dem Fuße.<br />
Da schwimmt man ein Weilchen, lässt sich treiben oder mitreißen, taucht auch mal tiefer&#8230;<br />
Es ergibt sich dann eben von ganz alleine, wo ich schlussendlich lande, Blogs lese, Podcasts höre, vielleicht ja sogar etwas bestelle.<br />
Es muss ja nicht immer alles zielgerichtet sein. Der Weg ist das Ziel.</p>
<p>So kann es dann auch mal passieren, ich entdecke ein neues Weblog, um nicht immer Blog zu schreiben, lese es fast ganz durch, bis ins Archiv, als Schnelleser gut machbar, und schaue mir die Seite aber monatelang nicht mehr an, bis ich wieder darauf stoße. Wenn nicht, dann eben nicht.</p>
<p>Und manche Blogs besuche ich doch jeden Tag, begierig auf Neues. Wenn sie besonders gut sind, lese ich auch altes nochmal.<br />
Kann sein, dass das<br />
1. Doof für Statistiken<br />
und<br />
2. sicher auch den betreffenden Blogger ist.<br />
Ich bin sicher nicht euer Wunschleser, der euch abonniert.<br />
Falls ihr aber einen Feedreader für mich habt, der mich glatt glücklich machen könnte, immer her damit.<br />
Und auch sonst freue ich mich über jeden Kommentar, besonders über gute Argumente FÜR Feedreader.</p>
<p>Man liest sich also,<br />
euer Alex_Mammut</p>
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